Das Ministerium für Infrastruktur der Ukraine, plant im Jahr 2018 drei Pilotprojekte für die Rekonstruktion von insgesamt rund 232 Kilometer an Straßenflächen zu beginnen.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 8 Milliarden Griwna, berichtet Interfax-Ukraine, unter Berufung auf eine Sitzung des parlamentarischen Verkehrsausschusses am Donnerstag, dem 16. November.

Das erste Projekt ist die Rekonstruktion der nördlichen Umgehungsstraße der Stadt Zhytomyr, an der Autobahn "M-06 Kyiv-Chop" (22,3 Kilometer).

"Es ist geplant, die Straße von 2 auf 4 Fahrspuren zu erweitern, die geschätzte Verkehrskapazität soll auf 14000 Autos erweitert werden. Planungsgenehmigungen sind bereits vorhanden", so der Direktor der strategischen Entwicklungsabteilung des Ministeriums für Infrastruktur, Viktor Sasin.

Der Vertreter der staatlichen Agentur für Autobahnen der Ukraine, Ukravtodor, Andriy Chabanovskyy, berichtet dazu das die geplanten Kosten für die Rekonstruktionen, durch ein Darlehen der EBWE finanziert werden, welches 1 Milliarde Griwna beträgt.

Das 5,4 Milliarde Griwna Investitionsprojekt der Renovierung der H-31 Dnipro-Reshetilivka Autobahn, sieht eine Straßenerweiterung von zwei auf vier Fahrspuren vor, die Oberfläche wird mit Portlandzement (137 Kilometer lang) erneuert, laut Sasin.

Die erneuerte Autobahn H-11 Kropyvnytskyy - Mykolayiv wird 73 Kilometer lang sein. Die Modernisierung beinhaltet auch einen neuen Zementbeton belag. Das Projekt, mit einem Gesamtumfang von geschätzten 1,6 Milliarde Griwna, soll nächstes Jahr starten.

Der ehemalige stellvertretende Minister für Infrastruktur der Ukraine, Volodymyr Shulmeyster, sagte, dass Betonstraßen 40% billiger seien als Asphaltstraßen, da diese erst nach 20 Jahren erneuert werden müssten, im Gegensatz zu normalen Asphaltstrassen welche alle 6 bis 12 Jahre Instandhaltungsreparaturen benötigen.