Die stellvertretende Parlamentspräsidentin Iryna Heraschtschenko sprach über den Gesundheitszustand und die Wünsche der am 27. Dezember freigelassenen Personen.

Laut ihr gehören 24 freigelassene Personen dem Militärpersonal an und werden in einem Lazarett medizinisch untersucht und rehabilitiert. 41 Geiseln (einschließlich Zivilisten und Militärs) befinden sich im Krankenhaus des Hauptministeriums.

"Viele Menschen haben Kopfverletzungen, Zähne sind abgebrochen, was auf Folter hindeutet, viele wurden in den ersten schwierigen Tagen der Gefangenschaft brutal geschlagen... Alle Personen werden medizinisch versorgt, erhalten zahnärztliche Leistungen. Auch das Ministerium für Sozialpolitik arbeitet an allen technischen Details und in naher Zukunft werden die befreiten Personen eine einmaligen Finanzzuschuss erhalten. Ein Team aus Psychologen arbeitet auch aktiv mit den Entlassenen und ihren Familien", schrieb Heraschtschenko auf ihrer Facebook-Seite.

Laut Heraschtschenko, melden sich viele Personen und bieten den ehemaligen Geiseln, freiwillige Hilfsleistungen an.

"Das ist eine gute Initiative und ich denke, das, was sie alle am meisten wollen, ist Erholung und eine kleine Reise mit ihren Familien. Es wäre großartig, einen solchen Traum zu verwirklichen", sagte Heraschtschenko.

Die stellvertretende Parlamentspräsidentin merkte zudem an, dass die Ukraine daran arbeite, die zweite Stufe der Befreiung von ukrainischen Gefangenen so bald wie möglich zu implementieren.