Das ukrainische Staatsunternehmen „Antonov“, hat einen Marketing-Plan vorgelegt, der die Produktion von mindestens 70 Flugzeugen in den nächsten fünf Jahren beinhaltet.

Dies wurde berichtet durch den Pressedienst von „Ukroboronprom“. Antonov wurde im April 2015, durch das Ministerkabinett der Ukraine an den staatlichen ukrainischen Wehrtechnikkonzern Ukroboronprom übertragen.

Für Antonov wurde demnach ein eindeutiger Marketingplan erstellt, der auf der Bewertung von Spezialisten, den Prognosen unabhängiger Experten und führenden Unternehmen basiert. Der Plan berücksichtigt vielversprechende Märkte und das Potenzial jeder Produktpalette in diesen Märkten. Es sollen auch eine ganze Reihe von aktuellen Projekten, mit Partnern einbezogen werden.

So wird laut des Marketingplans, die Kapazität des Weltmarktes für mittelgroße Transportflugzeuge in den nächsten 15 Jahren, auf 900 Flugzeuge geschätzt. Deshalb plant Antonov, alleine 20 AN-178 Flugzeuge für Kunden aus den GUS-Staaten, Asien und Afrika sowie für die Türkei, in den nächsten 5 Jahre zu produzieren. Auch plane die Zivilflugabteilung von "Antonov", auf den wettbewerbsorientierten Markt der regionalen Passagierflugzeuge zurückzukehren.

Nach dem Eintritt in das Staatsunternehmen von "Ukroboronprom", erfüllte "Antonov" zunächst die Aufgabe, die russische Komponenten für die Herstellung von Ausrüstungsteilen zu ersetzen. Im Jahr 2015 ersetzte demnach die Produktion der AN-178-Flugzeuge, bereits 41% der Komponenten aus Russland. Im Jahr 2016 konnte das Unternehmen auf Komponenten aus Russland bereits vollständig verzichten, indem es auf Einzelteile und Aggregate anderer Anbieter umgestellt wurde.

"Ukroboronprom dankt dem Personal von "Antonov" für diese Errungenschaften, die es erlaubten, diese und andere komplizierte Aufgaben zu erreichen, um die Flugzeugbauindustrie der Ukraine weiter zu stärken. Auch und gerade aus diesem Grund, wurde das Staatsunternehmen "Antonov" zu einem fundamentalen Teil von "Ukroboronprom". Diese Unternehmensgruppe ist das beste Beispiel für die Reform der Rüstungsindustrie des Landes, im Rahmen der festgelegten Unternehmensstrategie", berichtet der Pressedienst.