Moskau nutzt die historischen Missverständnisse in den polnisch-ukrainischen Beziehungen aus, um diese Beziehungen zwischen Kiew und Warschau zu verschlechtern, sagte in einem Interview mit Dziennik Gazeta Prawna der Leiter des Büros der Nationalen Sicherheit von Polen, Pawel Soloch.

„Es gibt viele Ereignisse, die man durch die übliche Folge von Emotionen nicht erklären kann. Wir sollten uns bewusst sein, dass die feindseligen Handlungen solcher Art auf echten Missverständnissen basieren, die von aussen angestachelt werden“, sagte Soloch.

Soloch fügte hinzu, dass solche Aktionen wie die Zerstörung eines Denkmals oder die Plünderung einer Gedenkstätte zu schwerwiegenden Folgen führen können.

In Warschau und Kyjiw sei man sich bewusst, dass ungelöste historische Probleme von Gegnern beider Länder genutzt werden können.

Aus seiner Sicht ist die schnelle Lösung der historischen Probleme in den bilateralen Beziehungen besonders wichtig im Lichte der bevorstehenden Wahlen.

Soloch betonte, dass als Vorbeugung für solche Situationen gute Beziehungen zwischen den Präsidenten beider Länder dienen können. Eine wichtige Geste, die man in Warschau bemerkt hat, war die Verbeugung des Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko vor dem Warschauer Denkmal für die Gefallenen Soldaten im Osten.

Der Chef der Nationalen Sicherheit von Polen nannte wichtig institutionelle Beziehungen zwischen der Ukraine und Polen auf verschiedenen Ebenen, was ermögliche, ziemlich schnell alle Arten von Vorfällen zu klären.


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