Der schwedische ex-Ministerpräsident und Top-Diplomat Carl Bildt, kommentierte die ungarische Forderung, das ukrainische Bildungsgesetz zu erörtern und das Abkommen über die Assoziierung mit der Ukraine zu streichen und nannte es ein "schmutziges Spiel", berichtet Radio Svoboda.

"Die Ungarn pflegen schmutzige Spiele in politischen Fragen bereits seit langem, genauso wie sie gegen die Slowakei oder gegen Rumänien gepoltert haben. Dies ist eine schmutzige nationalistische Politik, die von Ungarn verfolgt wird", sagte Bildt.

Anders Fogh Rasmussen, sagte in der Zwischenzeit diesbezüglich, dass das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU, zu einem bereits festgeschriebenem Gesetz geworden sei und nicht widerrufen werden könne.

Auch der ehemalige Ministerpräsident von Dänemark, sagte das er keine Probleme mit dem ukrainischen Bildungsgesetz sehe. Die Ungarn haben keinerlei Beweise dafür, dass das Gesetz europäischen Grundsätzen widerspreche.

Bulgarische Minderheit unterstützt das Bildungsgesetz

"Die Schulen mit Ukrainisch als Unterrichtssprache, haben in der Ukraine schon seit einiger Zeit zu den Bedingungen gearbeitet, welche den Bestimmungen des neuen Bildungsgesetzes ähneln.

"Wir verstehen, dass die Kinder die Staatssprache beherrschen müssen ", sagte Bulgariens Botschafter in der Ukraine Krasimir Minchev, berichtet das ukrainische Bildungsministerium.

Vertreter der bulgarischen Minderheit im Oblast Odesa, Zaporizhya, Kirivihrad und Mykolayiv betonen, dass das sogenannte "Sandwich-Studium" von Bulgarisch und Ukrainisch in der Grundschule (mit der Vorherrschaft des Bulgarischen) und der Umstellung auf Ukrainisch in der Sekundarstufe (mit der Vorherrschaft des Ukrainischen) sehr produktiv für das Studium beider Sprachen sei, sagte Maria Pinti, Schulleiterin aus dem Odessaer Gebiet.