Die dänische Regierung lehnte erneut den Bau der Erdgasleitung Nord Stream 2 durch dänische Gewässer ab.

Dänemark hat beschlossen, den Bau der Nord Stream 2-Gasleitung in seiner ausschließlichen Wirtschaftszone in der Ostsee nicht zu genehmigen.

Der Vorstandsvorsitzende des ukrainischen staatlichen Energieunternehmens Naftogaz Andriy Kobolyev hat dies auf Facebook gemeldet.

„Gazprom sah sich erneut mit der Weigerung konfrontiert, die Gaspipeline Nord Stream 2 in Dänemark zu bauen. Natürlich hat dies das Projekt noch nicht entgültig verhindert“, sagte Kobolyev.

Der polnische Präsident Andrzej Duda forderte zuvor die deutsche Regierung auf, den Bau von Nord Stream 2 aufzugeben. Duda verwies darauf, dass die neue Pipeline die derzeitige Energiebilanz verletzen würde, was die Energiesicherheit einiger Länder in Mittel- und Osteuropa gefährden würde.