Die dänische Regierung hat ein Gesetz verabschiedet, das den Bau der Gaspipeline Nord-Stream-2 durch dänische Hoheitsgewässer verbietet.

Laut der neuen Gesetzesänderung können nun ebenfalls sicherheitspolitische Gründe herangezogen werden, um das Verlegen der Gaspipeline durch dänisches Territorium zu verbieten. Dänemark kündigte zuvor an, dass neue Gesetz anzuwenden.

Gegenwärtig gibt es Widersprüche zwischen den EU-Mitgliedsstaaten über den Nord Stream-Bau, ein Konsens wird höchstwahrscheinlich nicht in naher Zukunft erreicht werden.

Der Leiter des Europäischen Rates forderte die EU-Mitglieder auf, dringend Gesetze zu verabschieden, die den Bau verhindern.

Die Ukraine könnte bis zu 3% ihres Bruttoinlandsproduktes verlieren, da die geplante Pipeline von Russland aus, das ukrainische Territorium umgeht.