Die Hauptverwaltung des Inlandsgeheimdienstes der Ukraine, untersucht mögliche illegale Tätigkeiten der deutschen Firmen DHL-Express, Adidas und Puma auf der annektierten Halbinsel.

Die Abteilung hat erklärt, dass die Informationen des Ministeriums der Vorübergehenden besetzten Territorien, über die mögliche Arbeitsaufnahme dieser Gesellschaften auf der Krim mit in die Fallakte aufgenommen wurde. Zu diesem Zweck laufen bereits erste Ermittlungsmaßnahmen.

Zuvor hatten bereits Volkswagen und Adidas bestritten Geschäfte auf der durch Russland annektierten Krim durchzuführen. In diesem Fall wurden allerdings keine Ermittlungsmaßnahmen des SBU durchgeführt.

Sollten Sanktionsverstöße und weitere Vergehen durch den ukrainischen Inlandsgeheimdienst erwiesen werden, könnte dies hohe Strafzahlungen gegen die betroffenen deutschen Unternehmen nach sich ziehen.