Die von Russland unterstützten Kampfverbände haben in den vergangenen 24 Stunden sechs Mal den Neujahrs-Waffenstillstand verletzt, ein ukrainischer Soldat wurde getötet und zwei weitere verletzt.

Davon berichtet das Pressezentrum des Hauptquartiers der Anti-Terror-Operation (ATO).

"Im Laufe des vergangenen Tages hat der Feind sechs gezielte Angriffe auf die Positionen der ukrainischen Streitkräfte verübt. In einem Fall waren ukrainische Soldaten dazu gezwungen, das Feuer durch Granatwerfer und Maschinengewehre zu erwidern... Zwei Soldaten wurden als Folge des feindliches Beschusses verletzt, und leider hat die Ukraine auch einen Verteidiger verloren", heißt es in dem Bericht, der am Samstag auf der Facebook-Seite des ATO-Pressezentrums veröffentlicht wurde.

Im Gebiet von Luhansk verwendeten die von Russland unterstützten Söldner in der Nähe von Luhanske 82-mm-Mörser, Granatwerfer und schwere Maschinengewehre.

Im Gebiet bei Donezk feuerten die russischen Kampfverbände auf ukrainische Positionen, in der Nähe der Butivka-Mine vorallem mit 82-mm-Mörsergranaten, Granatwerfern, Maschinengewehren und Kleinwaffen. Auch wurden Granatwerfer und leichte Infanteriewaffen in der Nähe von Kamianka und Verkhniotoretske durch die Söldner eingesetzt.