Eine Patrouille der Sonderbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ist am 9. Juni unter Beschuss geraten.

Wie die Pressestelle der Mission mitteilte, waren sechs OSZE-Mitarbeiter am Sonntagnachmittag mit zwei gepanzerten Fahrzeugen 45 Meter von einem Kontrollposten nahe der Ortschaft Molodischne (in den von nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten, 63 Kilometer vor Luhansk), beschossen worden.

Um 14:34 Uhr hätten sich der Patrouille zwei Mitglieder der Militärformationen genähert. Nach einem kurzen Gespräch mit drei Beobachtern seien diese in den Kontrollposten zurückgegangen.

Nach Angaben der Mission hörten um 14:36 drei Beobachter Schüsse aus Schusswaffen 200 Metern südlich. Dann hörten sie, wie drei Kugeln aus westlicher Richtung in einer Höhe von fünf Metern über sie vorbeigeflogen sind.

Die Patrouille kehrte dann auf ihre Basis in die Ortschaft Kadiiwka (früher Stachanow, in den von nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten, 50 Kilometer vor Luhansk) zurück.


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