Im Laufe des vergangenen Tages beschossen die von Russland unterstützten Kampfverbände 14 Mal die Stellungen der Streitkräfte der Ukraine.

Bei der Hälfte der Angriffe erwiderten ukrainische Soldaten das Feuer, um das Geschützfeuer des Feindes zu unterdrücken. Drei ukrainische Soldaten wurden während des Beschusses getötet, meldete das Pressezentrum der Antiterror-Operation am Montag, 18. Dezember auf Facebook.

Der Bericht besagt, dass die von Russland unterstützen Söldner die Minsker Abkommen unverhohlen brechen und verbotene Waffen einsetzen, insbesondere Mörser und schwere Artillerie.

Im Bereich von Luhansk war der Bogen von Svitlodarsk der "Hotspot". Hier feuerten die Terroristen am Abend schwere 152-mm-, Mörser-, Granatwerfer- und Maschinengewehrsalven auf die Stellungen der ukrainischen-Truppen, die in der Region Luhansk stationiert waren. Im gleichen Gebiet hatte der Feind 120-mm-Mörser eingesetzt, um die ATO-Positionen in Zaitseve und Travneve zu beschiessen.

Im Donezker Gebiet war die Lage entlang des Asowschen Meeres extrem angespannt, wo die Angreifer die Befestigungen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Lebedynske und Pavlopil beschossen. Am Nachmittag feuerten die Söldner auch mit Panzergeschützwaffen bei Hnutove. Ebenfalls war die Lage unruhig in der Nähe von Kamjanka, wo der Feind die ganze Palette an Infanteriewaffen verwendete.

"Wegen der angekündigten Pläne des russischen Verteidigungsministeriums, russische Offiziere aus dem Allgemeinen Zentrum für Kontrolle und Koordinierung der Waffenruhe und Stabilisierung an der Frontlinie zurückzuziehen, konnten die Terroristen aggressive Angriffe entlang der gesamten Frontlinie im Kampfgebiet starten", so die ATO-Zentrale in einer Pressemitteilung.

Desweiteren wird berichtet, dass die von Russland koordinierten Truppen planen könnten, die Tätigkeit von Sabotagegruppen an Verteidigungseinrichtungen, Kraftwerken aller Art und an der Transportinfrastruktur zu intensivieren, und provozierenden Beschuss auf ukrainische Positionen aus Wohngebieten entlang der Frontlinie zu verstärken. Dadurch solle erreicht werden die ukrainischen Soldaten zu beschuldigen, gegen die Minsker Vereinbarungen verstoßen zu haben.

"Solche Provokationen zielen darauf ab, die lokale Bevölkerung dazu zu bringen eine negative Einstellung und sogar Aggression gegenüber den ukrainischen Truppen an den Tag zu legen. In der Regel verwenden die Angreifer solche Provokationen am Vorabend der Konsultationen des "Normandie-Formats", vor Treffen der trilateralen Kontaktgruppe in Minsk [die nächste ist für den 20. Dezember geplant], vor geplanten Besuchen von OSZE-Beobachtern, dem Roten Kreuz und den Medien, um die Ukraine in den Augen der internationalen Gemeinschaft zu diskreditieren," so das Pressezentrum der ukrainischen Armee.