Seit Dienstagmorgen haben russische Besatzungstruppen neunmal auf ukrainische Positionen im Donbass gefeuert.

Einer der ukrainischen Verteidiger hat dabei sein Leben verloren. Das Hauptquartier der Streitkräfte meldete dies am Mittwoch.

Im Allgemeinen sind die Kampfhandlungen in der vom Krieg zerrütteten Ostukraine ein wenig zurückgegangen, allerdings setzen die Besatzungstruppen weiterhin die durch die Minsker-Vereinbarungen verbotenen Waffen ein, vorallem 82-mm-Mörser. In den meisten Fällen werden durch die Angreifer Granatwerfer, schwere Maschinengewehre und Kleinwaffen verwendet.

Die Angreifer eröffneten zuletzt das Feuer in den Gebieten von Stanyzja Luhanska, Avdiivka, Mariinka, Starohnativka, Pavlopil, Vodyane und Hnutove. 82-mm Mörsergeschosse trafen die ukrainischen Positionen in der Nähe von Avdiivka.

Die ukrainischen Kämpfer haben das Feuer erwidert, was zum Tod eines russischen Söldners geführt hatte; weitere vier Söldner wurden verwundet.

Am Mittwochmorgen griff der Feind die Ortschaft Taramchuk an und benutzte dabei Handfeuerwaffen und schwere Maschinengewehre.