Die am 20. Februar begonnene bewaffnete Aggression Russlands gegen die Ukraine hat zur Besatzung der Krim, zum Konflikt in den Regionen Donezk und Luhansk geführt. Die Aggression kostete mehr als 10.000 Menschen das Leben, rund 1,8 Millionen Menschen wurden vertrieben, heißt es in einer Erklärung des ukrainischen Außenministeriums anlässlich des vierten Jahrestages des Beginns der russischen Aggression.

In der Erklärung rief das Außenamt die Partner auf, „alle notwendigen Mittel anzuwenden, um die Eskalation des internationalen bewaffneten Konflikts, der durch die aggressive Politik des Kremls ausgelöst wurde, zu verhindern und die Russische Föderation zu zwingen, die Aggression, die Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung der terroristischen Handlungen zu stoppen, eine Friedensmission der UNO einzusetzen, die Besatzung der Krim und der Gebiete des ukrainischen Donbass zu beenden und den erlittenen Schaden zu ersetzen.“

Dem Außenministerium zufolge müsse die im gesamten Konfliktgebiet im Donbass, auch in der Nähe von der ukrainische-russischen Grenze, stationierte Friedensmission der UNO ein wirksames Werkzeug für die Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine werden.

Das Außenministerium kritisierte in der Erklärung die Menschenrechtsverletzungen auf der Krim sowie in den besetzten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk. Dutzende Staatsangehörige der Ukraine seien vom Besatzer als Geiseln genommen und in Russland in den besetzten Gebieten inhaftiert worden.

Das ukrainische Außenamt bedankte sich bei den internationalen Partnern für ihre Position im Bezug zur Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine.


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