Ein Großbrand in einem Waffenlager bei Balaklija, in der Region Charkiw ist am 3. Mai ausgebrochen.

Hromadske zitierte zunächst den örtlichen Bürgermeister mit den Worten, das Feuer sei infolge einer "geplanten Munitionsexplosion" erfolgt.

Der Staatliche Notdienst bestätigte die Berichte über das Feuer. Laut dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte brach das Feuer in einem "ehemaligen Lager in Balaklija" aus.

„Um 01.35Uhr am 3. Mai, brach ein Feuer aus als Folge von trockenem Gras welches Feuer gefangen hatte. Die Bemühungen das Feuer zu löschen werden fortgesetzt. Im ehemaligen Waffenlager sollten die restlichen Geschosse gezündet werden, die nicht explodiert waren während des Notfalls im letzten Jahr".

Zwei Löschfahrzeuge waren an den Löscharbeiten beteiligt. Laut dem Verteidigungsministerium, habe es keine explosiven Arbeiten gegeben, als das Gras Feuer fing. Die Gründe für das Feuer werden daher derzeit noch untersucht.

Die Leiterin der staatlichen Regionalverwaltung von Charkiw, Juliya Switlitschna, sagte, es seien Bemühungen im Gange, Bewohner aus den angrenzenden Gebieten des Waffenlagers zu evakuieren. "Die Situation ist unter Kontrolle. Die Evakuierung der gesamten Stadt steht nicht bevor. Die Arsenalna-Straße und die angrenzenden Häuserblocks werden allerdings evakuiert", so Switlitschna.

Die Polizei hat den Zugang zur Stadt eingeschränkt, laut dem Pressedienst.

"Wir lassen jeden raus aus der Stadt, aber niemand außer gepanzerten und Rettungsfahrzeugen hinein. Einige Ausnahmen werden für Leute gemacht, die kommen, um ihre Verwandten abzuholen", sagte Pressesprecherin Wiktoriya Lyuta.

Vor kurzem ließ der Generalstab verlauten, dass in der Gegend von Balaklija keine Feuer mehr zu sehen seien, das Gebiet sei allerdings weitläufig mit Rauch bedeckt.

Am 23. März 2017 brach im größten Waffenlager des Verteidigungsministeriums in Balaklija ein Feuer aus, bei dem 125-mm- und 152-mm-Panzer- und Artilleriegranaten explodierten. Eine Person wurde getötet und zwei wurden verletzt.