Die Europäische Union erwartet, dass Russland die Durchsuchungen in den Häusern der Krimtataren umgehend stoppe, erklärte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Brüssel Maja Kocijancic, Sprecherin des Auswärtigen Dienstes der EU.

„Die Russische Föderation muss die willkürlichen Durchsuchungen des Privateigentums der Krimtataren stoppen und die Einhaltung des Rechts auf die freie Meinungsäußerung, friedliche Versammlungen, Meinungs- und Religionsfreiheit gewährleisten, diese Freiheiten müssen auf der Krim ohne Diskriminierung auf jeder Ebene respektiert werden“, sagte die EU-Sprecherin.

Die Sprecherin betonte insbesondere, dass die russischen Behörden unverzüglich Informationen über die festgenommenen Personen und die Gründe für ihre Verhaftung bekannt geben müssen, zudem jeder dieser Personen die Möglichkeit für eine umfassende Rechtsverteidigung erhalten muss.

Wie berichtet wurden am Mittwoch, dem 27. März, auf der Krim mindestens 25 Häuser von Krimtataren durchsucht und nach jüngsten Angaben 20 Personen verhaftet. Den Personen werden Organisation und Beteiligung an Hizb ut-Tahrir vorgeworfen.


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