Die EU verurteilt die systematische Verweigerung des Zugangs für die Sonderbeobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu bestimmten Grenzgebieten im Donbass, die von durch Russland unterstützten bewaffneten Formationen kontrolliert werden, zur Halbinsel Krim und zu den Küstengebieten östlich von Mariupol, heißt es in der Erklärung der Europäischen Union, die während der Sitzung des Ständigen Rates der OSZE am Donnerstag in Wien abgegeben wurde, berichtet der Korrespondent von Ukrinform in Wien.

„Wir verurteilen die Tatsache, dass die Beobachter systematisch zu bestimmten Grenzgebieten, die von durch Russland unterstützten bewaffneten Formationen kontrolliert werden, zur Halbinsel Krim und zu den Küstengebieten östlich von Mariupol nicht zugelassen werden“, entnimmt man der Erklärung.

Die EU erinnerte auch an die Verurteilung der unbegründeten Anwendung von Gewalt durch Russland in der Nähe der Straße von Kertsch am 25. November 2018 und forderte die russischen Behörden auf, die ukrainischen Seeleute bedingungslos und unverzüglich freizulassen und die aufgebrachten Schiffe zurückzugeben.

„Wir erwarten, dass Russland gemäß dem Völkerrecht ungehinderte und freie Durchfahrt durch die Kertsch-Straße zum und vom Asowschen Meer gewährleistet. Die wachsende Militarisierung der Krim wirkt sich weiterhin negativ auf die Sicherheitslage in der Schwarzmeerregion aus. Wir rufen die Sonderbeobachtungsmission auf, die Lage in der Küstenregion des Asowschen Meeres weiter zu beobachten und darüber zu berichten“, so die Erklärung der EU-Delegation bei der OSZE.


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