Die Europäische Union hat nach Angaben der Washington Post, die Sanktionen gegen Russland wegen des stockenden Friedensprozesses in der östlichen Ukraine verlängert.

EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte am Donnerstag beim Gipfel der 28 EU-Staats- und Regierungschefs, sie seien "sich bezüglich der Umsetzung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland einig", dies berichtete zuerst die "Washington Post".

Die EU ist mit ihren Bemühungen bisher, den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu zu bringen, seinen Einfluss auf die sogenannten "prorussischen Separatisten" einzubringen und den Konflikt zu beenden, allerdings weitgehend erfolglos geblieben.

Die Sanktionen sind nur ein Teil einer Reihe von Maßnahmen, welche die EU, Russland wegen seiner Rolle im Krieg in der östlichen Ukraine auferlegt hat.

Die Verlängerung der Sanktionsmaßnahmen am Donnerstag war allgemein erwartet worden.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte am Donnerstag, die Entscheidung der EU, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verlängern, sei "eine wichtige politische Entscheidung" für sein Land.

"(Es ist) eine wichtige politische Entscheidung der Anführer der Europäischen Union, die Wirtschaftssanktionen gegen ein Russland fortzusetzen, welches die territoriale Integrität der Ukraine verletzt und nicht bereit ist, die hybride Aggression gegen unser Land zu stoppen", schrieb Poroschenko auf seiner offiziellen Facebook-Seite.