Während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Pavlo Klimkin betonte die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland nach dem Abschluss des bilateralen Treffens in Kiew, dass man das Leiden der Krimtataren aufgrund der russischen Besatzung der Krim, nicht vergessen dürfe.

"Ich denke, dass es für uns sehr wichtig ist, das Leid der Krimtataren nicht zu vergessen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich die Möglichkeit hatte, beim Frühstück in Wien, das den Krimtataren gewidmet war, teilzunehmen und direkt aus erster Hand zu erfahren, was auf der Krim vor sich geht", erklärte Freeland.

Sie berichtete auch von ihrem Treffen mit Rex Tillerson, dem US-Außenminister in Ottawa diese Woche.

"Wir hatten ein langes Gespräch. Die Ukraine war eines der Hauptthemen. Das war eines unserer großen Themen, wir sprachen auch über die Arbeit von Kurt Volker, dem Sonderbeauftragten des US-Außenministeriums für die Ukraine", erklärte Freeland.

Am 7. Dezember beim Treffen der EU-Außenminister in der Hauptstadt von Österreich, hatten sich die stellvertretenden Vorsitzenden des Medschlis der Krimtataren Akhtem Chiygoz und Ilmi Umerow ausführlich über die russische Repression auf der Krim geäussert.