Reformen seien für die Ukraine selbst und deren Bürger notwendig, sie sollten nicht als Bringpflicht gegenüber den westlichen Partnern angesehen werden, erklärte die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland.

"Mach das nicht für uns. Für die Ukrainer und für die Ukraine sind Reformen nötig ... Das ist keine Art von Gunst, die die Ukraine dem Westen bringen sollte. Ukrainer sollten das für sich selbst tun", sagte sie beim Ukrainischen Mittagessen, welches unter dem Motto "Ukraine an der Front einer neuen Art von Kriegsführung: Lehren für den Westen und Perspektiven für den Frieden", organisiert von der Wiktor Pintschuk Stiftung im Rahmen der 54. Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag.

Laut der Außenministerin zufolge, sollte die Ukraine Reformen für ihre Bürger initiieren und auch durchführen.