Die Ukraine gedenkt am Tag der „Himmlischen Hundertschaft“ der Helden des Maidan. Der Präsident der Ukraine erklärte mit seinem Erlass vom 11. Februar 2015 den 20. Februar zum Gedenktag der „Himmlischen Hundertschaft.“

Gerade an diesen Tagen vor vier Jahren erreichten die Auseinandersetzungen während der Revolution der Würde zwischen dem ukrainischen Volk und dem damaligen Regime seinen traurigen Höhepunkt.

Am 20. Februar sind die meisten Maidan-Aktivisten ums Leben gekommen. Am 21. Februar wurden die getöteten Aktivisten rechtlich als Opfer anerkannt. Am gleichen Tag fand auf dem Maidan eine Trauerfeier für die Opfer statt. In den Reden bei der Trauerfeier wurden die Opfer die „Himmlische Hundertschaft“ genannt.

An erster Stelle der Liste der Todesopfer der „Himmlischen Hundertschaft“ stehen die Aktivisten Serhij Nikojan und Mychailo Schysnewski, die am 22. Januar 2014 ums Leben kamen. Am diesem Tag wurde in einem Wald nahe Kiew auch die Leiche des Aktivisten Juri Werbyzjkyi entdeckt. Bis zum 18. Februar 2014 gab es schon neun Opfer. Vom 18. bis zum 20. Februar sind auf dem Maidan 78 Menschen, nach dem 20. Februar weitere 20 gestorben.

Unter den Opfern sind, neben Ukrainern, auch Weißrussen, Armenier und Georgier. 104 Helden der „Himmlischen Hundertschaft“ wurden posthum mit dem Titel „Held der Ukraine“ ausgezeichnet. Die Staatsangehörigen Weißrusslands, Mychailo Schysnewski, und Georgiens, Surab Churzia und David Kipiani, wurden posthum mit dem Orden der Himmlischen Hundertschaft“ ausgezeichnet.


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