Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsman hofft, dass es unter Präsident Wolodymyr Selenski gelingt, das Problem der Schattenwirtschaft zu verringern.

Hrojsman sagte dies am Sonntag beim Fernsehsender ICTV.

"Ich hoffe, dass mit der Ankunft eines neuen Präsidenten das gesamte Strafverfolgungssystem gereinigt wird, es normale Menschen bekommt, welche hart arbeiten um normale Bedingungen der Strafverfolgung zu schaffen für die Wirtschaft", sagte Hrojsman.

Er erklärte, dass zur Stabilisierung der Wirtschaft für den Erhalt von Investitionen, Einnahmen aus dem Haushalt für die Bekämpfung des Schmuggels vorgesehen werden sollten.

"Etwas, was ich tun könnte, aber eine Menge von dem, was nicht getan wurde, weil das ganze System um mich herum ziemlich feindlich war - SBU, Staatsanwälte, Zollbeamte ... Es war schwer, jemand zu ändern, das System zu brechen, ich hatte keine Hebelwirkung", sagte Hrojsman.

Er betonte, dass er alles tun werde, um die Situation zu ändern.

"In der letzten Zeit gab es leider unter dem vorherigen Präsidenten keine Freiheit und auch meine Gespräche diesbezüglich änderten einfach nichts. Nun habe ich eine Chance".

Hrojsman sagte auch, dass das Wirtschaftswachstum die Möglichkeit bieten würde, den Mindestlohn in der Ukraine um mindestens das Doppelte auf 300 US-Dollar zu erhöhen.

"Ich habe einen Plan für die nächsten zwei Jahre und ich weiß, wie man das machen könnte, damit wir einen Mindestlohn im Land von 300 Dollar erreichen. Ich spreche über das, was ich wirklich geschafft habe und was ich noch erreichen kann," so Hrojsman weiter.


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