Das Bezirksgericht Solomjanskyi in Kiew hat den Infrastrukturminister Wolodymyr Omeljan gegen persönliche Garantien des Ministers für Jugend und Sport, Ihor Schdanow, und des Parlamentsabgeordneten, Fedir Bendjuschenko, freigelassen.

Das entschied die Ermittlungsrichterin Anna Serhijenko. Omeljan solle außerdem alle Reisepässe abgeben.

Der Minister erklärte in der Gerichtsverhandlung, er habe keine Gesetzesverstöße während seiner Zeit im Staatsdienst seit 2000 begangen. Er nannte Vorwürfe gegen ihn eine „Jagd“. „Wenn Milliarden und Dutzende Milliarden geklaut werden, wird alles gemacht, um den Ruf des Ministers zu zerstören und zu zeigen, dass er seines Amtes nicht würdig ist und dass die anderen kommen, die Ordnung schaffen, das ist der Weg ins Nichts“, sagte Omeljan.

Das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) wirft Omeljan die illegale Bereicherung und die Abgabe ungenauer Vermögensdeklarationen vor. Die Detektive des Antikorruptionsbüros teilten am 13. September dem Minister über den Verdacht mit.

Nach Angaben der Ermittler verdiente Omeljan, der seit 2000 bis heute im Staatsdienst tätig ist, im Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis zum 26. April 2018 2,17 Millionen Hrywnja. Seine Ausgaben betrugen von 2008 bis zum 26. April 2015 3,45 Millionen Hrywnja.


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