Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Dienstag eine neue Kreditvereinbarung für die Ukraine genehmigt.

Die Kreditvereinbarung (Stand-By Arrangement (SBA)) umfasst Kredite in Höhe von 2,8 Sonderziehungsrechten (3,9 Milliarden Dollar) mit einer Laufzeit von 14 Monaten.

Die erste Tranche von 1,4 Milliarden Dollar wird sofort ausgezahlt, teilte der IWF mit.

Das neue Kreditprogramm löst das im März 2019 auslaufende Programm der Erweiterten Fondsfazilität (Extended Financing Facility, EFF) ab.

Nach Angaben des Währungsfonds konzentriert sich die Vereinbarung auf vier Schwerpunkte: Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung, um die Staatsverschuldung weiter zu reduzieren; eine weitere Inflationssenkung bei der gleichzeitigen Aufrechterhaltung eines flexiblen Wechselkurses; Stärkung des Finanzsektors, Wiedergewinnung von Vermögenswerten und Wiederherstellung der Kreditfähigkeit der Banken; Förderung von Strukturreformen zur Verbesserung der Steuerverwaltung, der Privatisierung und Staatsverwaltung.

Der Vizedirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF) David Lipton sagte bei einer Diskussion im Exekutivdirektorium, die ukrainische Regierung habe mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft die makroökonomische Stabilität wiederhergestellt und das Wachstum wiederbelebt. Die Kredivereinbarung werde ein Stabilitätsanker für die wirtschaftliche Politik in der Ukraine im nächsten Jahr sein und zum weiteren Wachstum beitragen.


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