Der Journalist Witaliy Kuksa, 45, wurde am Abend des 27. April bei einer Granatenexplosion getötet, berichtet TSN.ua.

Kuksa wurde in die Armee mobilisiert und diente im Antiterror-Einsatzgebiet als Signalgeber. Er schrieb viel über die Kriegs- und Militärangelegenheiten und leitete die Kommunikations- und Massenmedienabteilung des staatlichen Kommunikations- und Informationsschutzdienstes.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls war Kuksa allerdings offiziell arbeitslos.

Ein weiteres Opfer bei der Explosion war der 24-jährige Andrij Siroschtan, der ebenfalls offiziell arbeitslos war. Er wurde verwundet und in ein Krankenhaus gebracht.

Das Auto, ein Chevrolet fuhr in der Drahomanow-Straße in Kiew, als die Granate explodierte. Laut TSN.ua explodierte die Granate in Kuksa's Händen. Der Auslöser der Granate wurde im Auto gefunden.

Wie die Polzei berichtet wohnten die beiden Männer in Kiew und kannten einander. Laut dem Politiker und Journalisten Igor Mossijtschuk, war Witaliy Kuksa der Stiefvater von Andrij Siroschtan. Daher gehe die Polizei derzeit von einer Familientragödie aus.