Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow werde Russland sich an dem bestehenden Abkommen mit der Ukraine über das Asowschen Meer orientieren und keine neue Verhandlungen führen.

"Diesbezüglich gibt es einen internationalen Rechtsrahmen, der gültig ist. Daran sollten wir uns orientieren", sagte Peskow gegenüber Reportern, als er gefragt wurde, ob Russland neue Verhandlungen mit der Ukraine führen solle.

In einer Erklärung hatte das ukrainische Außenministerium festgestellt, dass die Ukraine bereit sei, in einem Schiedsverfahren zu beweisen, dass Russland die souveränen Rechte der Ukraine, sowie garantierte Rechte in dessen Gewässern und auf dem Kontinentalschelf in den an die Krim angrenzenden Gebieten, einschließlich des Rechts auf die natürlichen Ressourcen der Kontinentalschelf, verletzt habe.