Ein Mann, von dem man annimmt, dass er Sprengstoff mit sich führt, hat sich in einem Postamt in der ukrainischen Stadt Charkiw verschanzt, teilte der Polizeisprecher Yaroslav Trakalo am Samstag mit.

-"Seine Forderungen sind uns unbekannt", berichtet Trakalo.

-Polizei: Neun Erwachsene und zwei Kinder sind in dem Postbüro zusammen mit dem unbekannten Mann gefangen. Augenzeugen berichten von nur 3 Personen im Postbüro.

-Auch ein Panzerwagen mit einer ukrainischen Spezialeinheit, sowie SBU-Beamte, sind nun vor Ort.

-Unterhändler befinden sich vor dem Postamt, um Verhandlungen mit dem Unbekannten zu führen.

  • Videos vom Ort des Geschehens:

-Polizisten bleiben per Telefon mit den Leuten im Postbüro in Verbindung. Laut ihnen verhält sich der bewaffnete Mann nicht aggressiv.

-Immer mehr gepanzerte Fahrzeuge sind vor Ort. Spezialeinheiten stehen bereit.

-Drei Frauen und zwei Kinder aus dem Postbüro gebracht. Diese werden nun von Ärzten behandelt.

-Forderungen weiterhin unbekannt - Polizei: "Wir verstehen die Forderungen des Mannes noch nicht. Er wiederholt immer wieder, dass nicht alle Geiseln in den letzten Verhandlungen freigelassen wurden." Es soll sich um Aussagen zum Donbass-Gefangenenaustausch handeln.

-Der Geiselnehmer erzählte den Geiseln, dass er aus Zhuravlevka/Luhansk kommt und Krebs hat.

  • Video aus dem Postbüro:
    Geiselnehmer erklärt das er Sprengstoff dabei hat.
 

-"Er bot ständig Kaffee und Tee an, umklammerte den Sprengstoff und sagte, dass, wenn die Polizei nicht auf ihn hören würde - würde der Sprengstoff explodieren", berichtet einer der freigelassenen Geiseln.

-Spezialeinheit steht bereit zur Stürmung des Postgebäudes. Letzte Verhandlungen werden geführt. Zugriff der Spezialeinheit. Das Gebäude wird gestürmt.

  • Alle Geiseln wurden befreit. Der Geiselnehmer festgenommen.

  • Die Polizei berichtete gegenüber Reportern, dass der Hintergrund für die Geiselnahme immer noch nicht festgestellt werden konnte. Der Geiselnehmer wird nun inhaftiert werden. Dem Mann drohen 15 Jahre im Gefängnis.

Damit beenden wir den Liveticker und bedanken uns bei allen Lesern.