Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatten ein Telefongespräch, in dem sie über eine friedliche Einigung für den Donbass und Möglichkeiten für den Gastransit durch die Ukraine diskutierten, berichtete der Pressedienst von Selenski.

"Die Parteien diskutierten Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung einer friedlichen Beilegung der Situation im Donbass. Sie begrüßten die Ergebnisse des jüngsten Treffens diplomatischer Berater im Normandie-Format in Paris, das der Arbeit der trilateralen Kontaktgruppe Impulse verleihen sollte. Der Präsident der Ukraine und die Bundeskanzlerin unterstrichen die Notwendigkeit, Fortschritte bei der Sicherstellung der Freilassung ukrainischer Geiseln und politischer Gefangener in naher Zukunft sowie bei der Vollendung des Rückzugs von Soldaten und Ausrüstung in Stanytsya Luhanska, insbesondere durch Abbau, zu erzielen. Auch wurde die Entminung der besetzten Gebiete besprochen", so der Pressedienst.

Selenski und Merkel diskutierten zudem weitere Wege, um den Gastransit durch die Ukraine sicherzustellen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Perspektiven für die Umsetzung bilateraler Investitionsprojekte gelegt.


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