In der Strafkolonie Nr. 51 in der Oblast Odessa ist es zu einer Meuterei gekommen.

Nach Angaben des Ex-Chefs der staatlichen Justizvollzugsbehörde, Serhij Starenkyj, dauert der Konflikt schon fünf Tage an. Heute eskalierte die Lage, schrieb Starenkyj auf Facebook.

Wie eine Quelle in den Sicherheitsbehörden mitteilte, wurden ein Gefangener und zwei Justizmitarbeiter verletzt. Die Spezialeinheiten der Polizei und die Nationalgarde treffen notwendige Maßnahmen zur Lösung der Situation.

Bei vier Justizvollzugsbeamten der Strafkolonie wurden Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert.

Das gab die Vizechefin der südlichen Verwaltung für Rechte von Gefangenen, Natalia Bilak, am Montag vor der Presse bekannt. Die Mitarbeiter wurden bei der Meuterei in der Kolonie verletzt und werden jetzt stationär behandelt, sagte Bilak. Nach ihren Worten sei keiner der Insassen aus der Kolonie geflohen.

In der Strafkolonie sitzen Männer, die Straftaten mittlerer Schwere zum ersten Mal begangen haben.


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