Die Europäische Union ist bereit, einen Teil des Baus des Verkehrskorridors "Go Highway" zu finanzieren, erklärte heute auf einem Briefing der Minister für Infrastruktur der Ukraine, Wolodymyr Omeljan, nach dem Treffen mit dem Generaldirektor der Generaldirektion für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, Henrik Hololei, im Rahmen des Transportdialogs EU-Ukraine, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

„Heute haben wir erfahren, dass eines der Finanzinstrumente der Europäischen Union bereit ist, einen Teil unseres Projekts "Go Highway" zu finanzieren, das die Ostsee und das Schwarze Meer verbinden wird“, sagte der Minister.

Ihm zufolge erwägt man auch die Möglichkeit der Co-Finanzierung der Bahnverbindung von Polen bis Lwiw.

Wie berichtet wurde, werden im Jahr 2018 für den Bau des Korridors zusätzlich 4 Milliarden Hrywnja (UAH) zugeteilt.

Im Rahmen des Projektes des transnationalen Verkehrskorridors "Go Highway" ist geplant, ukrainische Schwarzmeerhäfen von Mykolajiw und Odessa mit der polnischen Stadt Danzig an der Ostsee zu verbinden. Nach Angaben des Ministeriums für Infrastruktur beträgt die Gesamtlänge der Transportweges 1746 Kilometer, von denen 658 km in Polen sind und 1088 km in der Ukraine liegen werden.

Die Umsetzung des Projektes wird ermöglichen, den Transport von Gütern von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer zu beschleunigen und zu verbilligen. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 1 Milliarde Euro. Das Projekt wird von der Weltbank unterstützt (Unterstützung bei der Vorbereitung der Durchführbarkeitsstudie). Für die Umsetzung des Projekts sind Mittel aus dem Staatshaushalt der Ukraine vorgesehen.


Artikel bereitgestellt durch unsere Partnerseite:
https://www.ukrinform.de/rubric-economy/2406833-omeljan-eu-wird-teilweise-projekt-go-higway-finanzieren.html