269 Zivilisten sind seit Beginn des Krieges in der Ostukraine durch Landminen getötet worden. 27 davon waren Kinder, teilte der Leiter der Abteilung für Umweltschutz und Minenräumung im Verteidigungsministerium, Oberst Maxym Komisarow, am Dienstag anlässlich des Internationalen Tages für Aufklärung über Minengefahren und Unterstützung von humanitärem Minenräumen am 4. April mit.

Nach Angaben von Komisarow waren insgesamt 833 Zivilisten den Minen zum Opfer geworden, 269 Menschen kamen dabei ums Leben, 564 wurden verletzt. Alleine 27 Kinder seien durch Minen getötet und 98 verletzt worden. Durch Minen wurden Komisarow zufolge auch 228 Soldaten der ukrainischen Armee getötet, etwa 800 Soldaten wurden verletzt. 16.000 Quadratkilometer in der Ukraine sind von Minen verseucht.

Im Dezember 2018 hatt das ukrainische Parlament ein Gesetz über Minenräumung verabschiedet.


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