Die russischen Besatzungstruppen halten die vereinbarte „Oster-Waffenruhe“ in der Ostukraine weiterhin nicht ein. In den letzten 24 Stunden wurden 42 Mal Stellungen der ukrainischen Armee angegriffen. Dabei wurden auch durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen eingesetzt.

Das teilte die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) mit.

Im Raum Donezk habe der Feind der Pressestelle zufolge mit 122-mm-Artilleriekanonen sowie mit Schützenpanzern die ukrainischen Stellungen in Schyrokyne, sowie mit 82-mm-Mörsern die Stellungen nahe Pisky beschossen. Mit Granatwerfern und Schusswaffen habe der Feind auf die ukrainischen Verteidiger von Wodjane, Lebedynske, Marjinka und mehrmals Awdijiwka befeuert. Schwere Maschinengewehre und Schusswaffen hätten die Besatzer gegen die Armeestellungen nahe Talakiwka und Hnutowe, Schusswaffen in der Nähe von Krasnohoriwka, Pawlopil, dem Bergwerk Butiwka, Pisky und Kamjanka eingesetzt. Nahe Schyrokyne sei ein feindlicher Scharfschütze im Einsatz gewesen.

Im Raum Luhansk hätten die Terroristen mit 120-mm und 82-mm-Mörsern, Granatwerfern und schweren Maschinengewehren auf die Armeestellungen unweit von Luhanske geschossen. 120-mm-Mörser hätten sie gegen ukrainische Positionen bei Walujske, 82-mm-Mörser, Waffen der Schützenpanzer und schwere Maschinengewehre gegen die Verteidiger von Troizke eingesetzt. Die Armeestellungen unweit von Nowoluhanske seien mit Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen worden.

Bei den Angriffen seien laut dem Stab zwei Soldaten der ukrainischen Armee verletzt worden. Sie seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden.


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