Nach 3,5 Jahren des Krieges im Donbas ist ein Ende noch lange nicht in Sicht, so der stellvertretende Hauptbeobachter der Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ukraine, Alexander Hug.

"Wir sehen, dass die Gewalt zunimmt und die Minsker Abkommen weniger eingehalten werden. Leider haben wir uns nach 3,5 Jahren mehr als je zuvor davon entfernt, den Konflikt zu lösen. Es ist in absehbarer Zeit kein Ende in Sicht", sagte Hug.

Er fügte hinzu, dass die Parteien sich nicht mit der Frage der Eröffnung zusätzlicher Checkpoints an der Demarkationslinie befasst hätten.

"Die Parteien haben sich nicht bei der Frage der Eröffnung zusätzlicher Kontrollpunkte angenähert, um es den Menschen zu erleichtern, die Kontaktlinie zu überqueren. Sie sind nicht einen Schritt vorangekommen, um die Kontroversen zu lösen, wodurch Tausende von Menschen ohne Wasser, Strom und Gas blieben. Die Parteien haben sich auch bei der Einstellung der Gewalt nicht angenähert. Tatsächlich sind sie viel weiter davon entfernt als je zuvor."

Die gravierendste Verschlechterung wird laut dem stellvertretenden Leiter der OSZE Sonderbeobachtermission in der Ukraine, in der Stadt Popasnaya beobachtet.