Die Sonderbeobachtermission in der Ukraine der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat vorige Woche 8.292 Verletzungen des Waffenstillstands in der Ostukraine registriert.

Das gab der Vizechef der Sonderbeobachtermission in der Ukraine der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Alexander Hug, am Donnerstag vor der Presse bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

Die Zahl der Waffeneinsätze ist im Vergleich zur Vorwoche um 50 Prozent gestiegen, sagte Hug. Seit Anfang des Jahres hätten die Konfliktparteien mehr als 140.000 Mal Waffen, in 6.000 Fällen Waffen, die durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind, eingesetzt.

Die Beobachter hätten zudem 31 Stück schwere Waffen in den von der Regierung kontrollierten Gebieten und 20 Stück schwerer Waffen in den nicht kontrollierten Gebieten beobachtet. Gemäß den Vereinbarungen von Minsk sollten diese Waffen zurückgezogen werden.

Alexander Hug stellte aber eine Verringerung der Gewalt in der Ostukraine fest. Er äußerte „vorsichtigen Optimismus“ angesichts dieser Tendenz.


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