Die polnische Agentur für Innere Sicherheit "ABW" hat drei Mitglieder der rechtsradikalen Pro-Kreml-Organisation "Falanga" wegen der Beteiligung an einer versuchten Brandstiftung am Gebäude des ungarischen Kulturvereins in Uschhorod festgenommen. Der Anschlag fand am 4. Februar 2018 statt.

Ein Gericht ordnete gegen zwei Personen Untersuchungshaft an. Die dritte Person wurde gegen Kaution freigelassen, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform in Polen unter Berufung auf den Sprecher des Ministers für Koordination der Sicherheitsdienste Stanisław Żaryn. Nach Angaben des Sprechers ermittelt ABW in dem Fall.

Der Leiter der Gebietsverwaltung Gennadi Moskal teilte zuvor mit, dass zwei polnische Staatsbürger versucht hatten, das Büro des Kulturvereins in Brand zu setzen. Nach einem erneuten Brandanschlag in der Nacht zum Dienstag war das Büro ausgebrannt.


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