Am 5. Februar wies das Verwaltungsgericht in Kiew einen Antrag des früheren georgischen Präsidenten, Micheil Saakaschwili, gegen das frühere Urteil des Bezirksverwaltungsgerichts zurück.

Am 3. Januar entschied das Bezirksverwaltungsgericht, dass der Staatliche Migrationsdienst Saakaschwili zu Recht den Status eines Flüchtlings und eines schutzbedürftigen Menschen (politisches Asyl) verweigert habe. Dies wurde in einer Erklärung vom Richter des Kiewer Verwaltungsgerichts Andrii Korotkykh, veröffentlicht.

Der Richter sagte, dass das Gericht eine Berufung der Verteidigung von Saakaschwili ablehne und bestätigte somit das Urteil des Bezirksverwaltungsgerichts vom 3. Januar.

Das Urteil wurde unmittelbar nach Verkündung des Urteils durch das Berufungsgericht wirksam. Damit ist das Urteil am 5. Februar in Kraft getreten.

Durch das Gerichtsurteil, besteht für die ukrainische Regierung die Möglichkeit, den ehemaligen georgischen Präsidenten in sein Heimatland auszuliefern. Gegen Saakaschwili wurden in Georgien mehrere Strafverfahren eröffnet.