Zum ersten Mal seit 2004 wurde der russische Präsident Wladimir Putin nicht zur Feier des Jahrestages der alliierten Landungen in der Normandie vom 6. Juni 1944 eingeladen, welche auch als Overlord-Operation bekannt ist. Dies wird von Ukrinform gemeldet.

"Präsident Putin wurde zum ersten Mal seit 2004 (als der 60. Jahrestag des D-Day gefeiert wurde) nicht zu dieser Veranstaltung eingeladen", heißt es in dem Bericht.

Es wird angemerkt, dass Putin an den Ereignissen anlässlich des 70. Jahrestages des D-Day im Jahr 2014 nach der Besetzung der Krim und dem Beginn der Aggression gegen die Ukraine im Donbass teilgenommen hat.

Neben der britischen Regierung werden auch Vertreter anderer an der Normandie-Operation beteiligter Staaten an den Feierlichkeiten teilnehmen, darunter die USA, Kanada, Frankreich, Australien, Neuseeland, Belgien, Polen, Norwegen, Dänemark, Niederlande, Griechenland, Slowakei, und die Tschechische Republik. Auch deutsche Vertreter sind eingeladen.

Die Hauptfeiern finden in der englischen Hafenstadt Portsmouth und an der Küste der französischen Normandie statt. Sie werden von der britischen Premierministerin Theresa May, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem US-Präsidenten Donald Trump besucht, die vom 3. bis 5. Juni einen Staatsbesuch im Vereinigten Königreich absolvieren werden.


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