Die Europäische Union und die Nato müssen der Ukraine Verteidigungswaffen gewähren, Investitionen in die ukrainische Wirtschaft fördern und Sanktionen gegen Russland verschärfen, sagte auf der internationalen Konferenz „Entwicklung der sicheren und stabilen Ukraine: Fortschritte und Herausforderungen“ der ehemalige Nato-Generalsekretär und Berater des Präsidenten der Ukraine, Anders Fogh Rasmussen, berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus Brüssel.

„Erstens geht es um die Sicherheit. Wir müssen der Ukraine helfen sich zu stärken, um sich gegen die russische Aggression zu verteidigen. Wir müssen der Ukraine defensive Bewaffnung und Systeme gewähren“, sagte der ehemalige Nato-Leiter.

Nach der Meinung von Rasmussen würde es auch ein starkes Signal im Vorfeld des Nato-Gipfels im Juli dieses Jahres sein.

Als zweite Hilfsrichtung für die Ukraine nannte der dänische Politiker die Förderung von Investitionen in die Staatswirtschaft.

„Heute ist die Ukraine sehr vorteilhaft für europäische Investitionen. Die Ukraine hat viel für die Verbesserung des Investitionsklimas getan“, sagte Rasmussen.

Drittens, betonte der Berater des Präsidenten der Ukraine, müsse der Westen die Politik der Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen.

„Die EU muss künftig Sanktionen um 12 Monate verlängern, denn jetzt gelten sie nur für 6 Monate. Das wird die Unbestimmtheit über die Zukunft der Sanktionen beseitigen. Auch müssen persönliche Sanktionen gegen Putins Umgebung verschärft werden“, sagte Rasmussen.

Außerdem wurde betont, dass die EU das russische, rein politische, Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 aufgeben müsse.


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