Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU hat neue Beweise der russischen Aggression gegen drei ukrainische Militärboote in der Straße von Kertsch präsentiert.

Der stellvertretende Chef des Sicherheitsdienstes SBU, Oleh Frolow, sagte am Donnerstag vor der Presse, dass der SBU Gespräche zwischen zwischen den Crews des Kampfjets vom Typ SU-30 und des Kampfhubschraubers KA-52 mit den entsprechenden Einsatzstellen abgehört habe. Die Gespräche lassen keinen Zweifel daran, dass das russische Kommando bewusst die Anwendung von Waffen befohlen hatte, betonte er.

Die Russen hätten sechs Arten von Waffen gegen ukrainische Marinesoldaten eingesetzt. Das Kampfflugzeug und der Kampfhubschrauber hätten je zwei Raketen abgefeuert, das russische Schiff „Don“ den Marineschlepper „Jani Kapu“ gerammt. Die Russen hätten auf ukrainische Matrosen auch mit großkalibrigen Waffen geschossen und die russischen Elitesoldaten die Boote gestürmt. Es sei ein Wunder, dass die Marinesoldaten dies überlebt hätten, sagte Frolow.

Laut dem SBU-Vizechef dauert derzeit die sechste Art der Gewalt gegen die Ukrainer an. Das seien physischer und psychologischer Druck, Inhaftierung von 24 Militärangehörigen und Verheimlichung der Information über den Zustand von drei verwundeten Matrosen.


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