Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat die Festnahme von zwei Fischern, die angeblich keine Dokumente bei sich hatten, im Asowschen Meer bestätigt. Bei den Männern soll es sich um zwei verschwundene ukrainische Staatsbürger handeln. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Interfax am 12. Mai von der FSB-Direktion in der Region Krasnodar.

Am 10. Mai haben russische Grenzsoldaten ein kleines Boot mit zwei Personen im Asowschen Meer entdeckt. Die Grenzsoldaten behaupten, dass die beiden Männer Wilderei betrieben.

Nach Angaben des FSB wurden das Boot und die beiden Männer nach Jeisk in Russland gebracht.

Früheren Berichten zufolge starteten ukrainische Retter am 11. Mai die Suche nach zwei einheimischen Fischern, die um 5.30 Uhr morgens auf dem Amurkutter aus dem Iskra-Erholungslager in das Asowsche Meer hinauszogen und nicht nach Hause zurückkehrten. Sucharbeiten wurden in der Nähe von Berdjansk in der Region Saporischschja in der Ukraine durchgeführt.

Am 12. Mai erklärte das ukrainische Außenministerium, Russland habe sich geweigert, offizielle Informationen über die mögliche Inhaftierung der ukrainischen Fischer bereitzustellen.