Die Mitarbeiter der Abteilung für Gegenspionage des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) enttarnten einen im Gebiet der Region Charkiw operierenden Spionagering.

Der Spionageverbund hatte sensible Informationen gesammelt und diese an die Hauptabteilung des Nachrichtendienstes des Generalstabes der Streitkräfte der Russischen Föderation, besser bekannt als GRU, übermittelt.

Der SBU berichtete, dass der Spionagering aus drei Personen bestand, darunter ein Polizeihauptmann.

Im Verlauf der Untersuchung dokumentierten die SBU-Agenten die Verbindungen der Agenten mit dem GRU und zeichneten Gespräche des Polizeihauptmanns auf, der sensible Informationen des ukrainischen Innenministeriums an GRU-Mitglieder weitergab. Die Spione übergaben auch persönliche Daten von Soldaten, die an der Antiterroristenoperation im Kriegsgebiet in der Ostukraine beteiligt sind, an die russischen Auftraggeber.

Die Einsatzkräfte führten einen Sondereinsatz durch, um die Mitglieder des Spionagerings festzunehmen. Nachdem sie deren Häuser durchsucht hatten, entdeckten die SBU-Agenten Beweise, welche die Beteiligung an der Spionage für die russischen Geheimdienste eindeutig belegen.

Die Verdächtigen wurden wegen Hochverrats gemäß "Teil 1 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine" angeklagt.