Im Donbass, hat Russland eine Provokation vorbereitet, die Rede ist dabei von chemischen Waffen, um das ukrainische Militär später dessen zu beschuldigen, berichtet ein Vertreter der Geheimdienstabteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums.

Gegenwärtig hat der ukrainische Geheimdienst eine Reihe von Anzeichen erkannt, aus denen hervorgeht, dass Russland mit dem Einsatz chemischer Giftstoffe eine Sabotage und einen Terrorangriff vorbereitet hat. Militärische und giftige Substanzen wurden in den Donbass geliefert.

Desweiteren wurde eine Gruppe russischer Agenten und Vertreter des russischen Sicherheitsdienstes (FSB) in den Donbass entsandt", so der Vertreter des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Vadym Skybytsky, am Samstag, dem 29. Dezember.

Ihm zufolge will die Russische Föderation Unternehmen mit Sitz im Donbass mit gefährlicher Produktion nutzen, vor allem, wenn giftige Stoffe (Chlor und Ammoniak) gelagert werden. Der Einsatz chemischer Waffen kann durch Wetterbedingungen erleichtert werden, die deren Toxizität verstärken, insbesondere Chlor.

Skybytsky sagte weiter, die Besatzungstruppen im Donbass hätten sich auf Operationen unter chemischen Kontaminationsbedingungen vorbereitet. Chemikalienschutzkleidung und -ausrüstung für von Russland geführte bewaffnete Formationen wurden demnach aus Russland importiert.

"Gleichzeitig rechnen die russischen Spezialdienste zynisch mit einer großen Anzahl an zivilen Opfern, was eine gewisse Reaktion und Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft gewährleisten wird", sagte Skybytsky und fügte hinzu, dass die russischen Propagandisten die Katastrophe als "Verwendung von Chemiewaffen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Einwohner des Donbass" brandmarken wollen.

Russland versuche, sein gesamtes Arsenal an Informationen und politischer Propaganda zu nutzen, um die Ukraine vor der internationalen Gemeinschaft zu diskreditieren, ein ähnliches Schema sei von Russland vor einem chemischen Angriff in der Region Aleppo in Syrien bereits angewandt worden, so Skybytsky.


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