Das russische Außenministerium glaubt, dass der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, an der "Vernichtung" der Minsker Abkommens arbeitet. Dies erklärte das russische Außenministerium, nachdem der Vertreter der USA, Russlands Vorschlag für eine UN-Friedensmission kritisiert hatte.

"Zur Unterstützung der Vereinbarungen von Minsk arbeitet Volker tatsächlich daran, sie zu zerstören. Dies ist genau das Ziel seines Konzepts für die vollständige Besetzung der Gebiete der "Volksrepubliken" durch die sogenannten "UN-Friedenstruppen", die Errichtung der internationalen militärisch-zivilen Verwaltung mit einer anschließenden Übergabe der Donbass-Kontrolle an die Kiewer Behörden ohne der Region einen besonderen Status zu erteilen", so das russische Außenministerium.

Am 11. Oktober kritisierte Volker das von Russland vorgeschlagene Konzept der UN-Friedensmission in der Ukraine, wonach die Aufgabe der Friedenstruppen lediglich der Schutz der OSZE-Beobachter an der Demarkationslinie sei.

Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten lehnten solche Beschränkungen ab. Sie bestehen darauf, dass die Friedenstruppen im gesamten Kriegsgebiet des Donbass, einschließlich des derzeit nicht kontrollierten Abschnitts der russisch-ukrainischen Grenze, arbeiten und ein umfassendes Mandat für die Friedenssicherung haben sollten.