Die ukrainischen Häfen in Mariupol und Berdjansk im Asowschen Meer werden von Russland für die Ein- und Ausfahrt von Schiffen weiterhin blockiert, insgesamt wurden demnach 35 Schiffe blockiert. Der Minister für Infrastruktur Wolodymyr Omelyan berichtete dies auf Facebook.

"Ab dem 28. November 2018 wurden die ukrainischen Häfen in Mariupol und Berdjansk im Asowschen Meer von der Russischen Föderation beim Ein- und Auslaufen von Schiffen effektiv eingefroren", sagte der Minister.

Nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes stehen 18 Schiffe für die Einfahrt in das Asowsche Meer aus.

Vier Schiffe fuhren in den Hafen von Berdjansk, 14 in den Hafen von Mariupol. Drei Schiffe können den Hafen von Berdjansk derzeit nicht mehr verlassen, sechs sind im Hafen von Mariupol effektiv festgesetzt.

"Insgesamt sind 35 Schiffe blockiert. Eine Ausfuhr der Schiffe erfolgt nur in Richtung der russischen Häfen im Asowschen Meer. Dies bedeutet, dass Russland die ukrainischen Häfen im Asowschen Meer faktisch blockiert hat", so Omelyan.

Der Minister stellte fest, dass die Aktionen der russischen Seite eine zielgerichtete Eskalation der Lage im Asowschen Meer und die Destabilisierung der Region demonstrieren.

"Das objektive Ziel Russlands liegt auf der Hand - die Blockierung der Arbeit der ukrainischen Häfen in den Gewässern des Asowschen Meers und die schrittweise Aussetzung der Ukraine aus den Rechtsgebieten, die im Völkerrecht verankert sind".