Moskau erkennt die Ergebnisse des offiziellen Ermittlungsteams zum Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine nicht an.

Dies erklärte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia am Dienstag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

„Wir können die gegenstandslosen Schlussfolgerungen des JIT (Joint Investigation Team) nicht akzeptieren“, sagte Nebensia. Moskau könne nur den Ergebnissen der Ermittlungen vertrauen, an denen Russland beteiligt sei. Laut dem Botschafter seien russische Beweise, die belegen, dass die Rakete nicht von dem von Separatisten kontrollierten Gebiet der Ostukraine abgefeuert wurden, vom Ermittlerteam nicht berücksichtigt worden.

Das internationale Ermittlerteam stellte am 24. Mai seinen Zwischenbericht zum Abschuss des Flugzeuges vor. Nach Ergebnissen der Ermittler wurde die Boeing der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 mit einem Buk-Raketensystem aus Beständen der 53. Luftabwehr-Brigade, die in der russischen Stadt Kursk stationiert ist, abgeschossen. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur war. Alle 298 Menschen an Bord, darunter 196 Niederländer und 39 Australier, kamen ums Leben.


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