Eine Explosion an einem Gasverteilerknoten in Baumgarten/Österreich, könnte ein Grund für Russland sein den Druck auf die EU-Länder zu erhöhen den Bau der Nord Stream-2 auszuführen.

Dies sagte der Direktor des "Zentrums für globale Studien -Strategy XXI", Mykhaylo Honchar.

"Es kann als Ganzes interessante Konsequenzen für Europa haben... Je nachdem, was die Ursache für den Fehler war, der zu der Explosion führte, die Russen sind diejenigen, die den größten Profit aus der Situtation schlagen können... Weil sie, bereits aufzeigten das neue Gasrouten benötigt werden. Die Russen werden sagen: Und genau deswegen bietet Russland den Nord Stream 2 an", so der Experte.

"Man kann sagen, dass die Russen dieses Problem jetzt eskalieren lassen werden, um Brüssel dazu zu bewegen, die EU-Mitgliedstaaten, die sich gegen den Bau der Pipeline stellen, umzustimmen“, fügte Honchar hinzu.

Laut dem Experten wird der Transitfluss in Europa aufgrund der Gaspipeline-Explosion um etwa ein Drittel sinken. Dies gilt insbesondere auch für die Ukraine.

Die Explosion am Gasverteilungsknoten, in Baumgarten, 50 Kilometer nordöstlich von Wien, erfolgte am Morgen des 12. Dezember. Der Grund für die Explosion, war laut der österreichischen Polizei eine technische Störung.

Aufgrund der Explosion wurde die Versorgung mit russischem Gas im Süden und Südosten Europas gestoppt.

Allerdings wird die Explosion nicht die Gaslieferungen an die ukrainischen Verbraucher beeinflussen, berichtete der Vorsitzende von "Naftogas", Andriy Kobolev.