Der Internationale Seegerichtshof in Hamburg sei für die Situation mit den gefangenen ukrainischen Marinesoldaten nicht zuständig, laut russischen Vertretern.

Die Entscheidungen des Seegerichtshofes werden deswegen nicht umgesetzt, erklärte der Nachrichtenagentur TASS zufolge der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow.

Die russische Küstenwache hatte am 25. November 2018 in der Straße von Kertsch zwei ukrainische Marineboote „Berdjansk“ und „Nikopol“ sowie den Marineschlepper „Jani Kapu“ gekapert und deren Besatzungen festgenommen. Drei Matrosen wurde dabei verletzt. Jetzt befinden 24 Marinesoldaten im Moskauer Untersuchungsgefängnis „Lefortowo“.

Die Ukraine wandte sich an den Internationalen Seegerichtshof wegen der „Verletzung der Immunität von drei ukrainischen Schiffen und 24 Soldaten an Bord“ durch Russland.

Der Internationale Seegerichtshof entschied am 25. Mai, dass Russland drei ukrainische Kriegsschiffe freigeben und 24 Marinesoldaten freilassen müsse.


Artikel von Partnerseite:
https://www.ukrinform.de/rubric-polytics/2728212-moskau-wird-entscheidung-des-seegerichtshofs-nicht-umsetzen-kremlsprecher-peskow.html