Die russischen Behörden haben mindestens 250.000 Personen aus den besetzten Teilen des Donbas, sowie mindestens 300.000 Russen aus dem russischen Festland auf die Krim umgesiedelt.

Dies berichtete der Krimtatarenanführer Mustafa Dzhemilev, am 5. November gegenüber dem TV-Sender "5.Kanal".

"Russland hat eklatant gegen die Genfer Konvention verstoßen, welche die Zwangsumsiedlung von Menschen in besetzte Gebiete verbietet. Die Russen schaffen Bedingungen, durch die die Einheimischen gezwungen werden, die Halbinsel zu verlassen. Stattdessen siedeln sie loyal gesinnte Russen auf der Krim an", sagte Dzhemilev.

"250.000 Personen wurden aus den besetzten Teilen des Donbas auf die Krim gebracht, viele Personen davon sind vorbestrafte Kriminelle", so Dzhemilev.