Das Außenministerium Russlands hat sich am Mittwoch zu der inszenierten Ermordung des kremlkritischen Journalisten Arkadi Babtschenko, durch den ukrainischen Geheimdienst geäußert.

Das russische Außenministerium erklärte, dass die Sonderoperation des SBU bezüglich der Ermordung von Arkadi Babtschenko und die Anschuldigung der Beteiligung der Russischen Föderation an der Organisation des geplanten Mordes, eine "antirussische Provokation" und "russischfeindliche Lügen" seien.

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst hatte zuvor erklärt, man habe einen "unwiderlegbaren Beweis der terroristischen Aktivität des russischen Geheimdienstes auf dem Territorium der Ukraine" durch die inszenierte Ermordung erhalten.

Der russische Geheimdienst soll demnach einen Auftragsmord an dem bekannten kremlkritischen Journalisten Babtschenko, organisiert haben. Eine direkt mit dem Fall in Verbindung stehende Person, wurde heute Mittag in Kiew festgenommen.