Die Abstimmung für den Entwurf der UN-Resolution zur Krim-Halbinsel, sei eine "Racheaktion" der Ukraine an Russland.

Der Vorsitzende des Ausschusses des Föderationsrates Russlands für internationale Angelegenheiten, Konstantin Kossatschow, hält die Abstimmung in der UN für den Resolutionsentwurf über die Krim für "eine Widerspiegelung der gegenwärtigen russophoben Kampagnen des Westens", so die Aussage Kossatschows auf Facebook.

Kossatschow merkte weiter an, dass auf diese Weise der Westen seiner Ansicht nach "den Wunsch manifestiere, den Bewohnern der Krim nicht zu helfen, sondern sich an ihnen und Russland zu rächen".

Darüber hinaus schlägt der russische Politiker den Vereinten Nationen vor, "die Aktionen des Westens und Kiews gegen die Halbinsel" genauer zu prüfen.

"Ist es nicht an der Zeit, die Aktionen der Ukraine und des Westens gegen die Krim zum Gegenstand eines separaten Dossiers für den Dritten Ausschuss der UN-Generalversammlung zu machen? - fordert Kossatschow.

Am 14. November war bei einer Sitzung des Dritten Ausschusses der UNO-Generalversammlung, ein aktualisierter Entschließungsentwurf über Menschenrechte, für die von Russland annektierte Krim angenommen worden. Als Ergebnis der Abstimmung unterstützten 71 Länder die Annahme des Dokuments, 25 Länder stimmten dagegen und 77 Länder enthielten sich ihrer Stimme.

Der Leiter des Mejlis des krimtatarischen Volkes, Refat Chubarov, merkte diesbezüglich an, dass die Entscheidung des Dritten Komitees der UN-Generalversammlung, die Resolution zu den Menschenrechten auf der annektierten Krim zu verschärfen, ein weiterer Schlag ins Gesicht Russlands war, da der Inhalt des Dokuments, strenger als die vorherige Version verfasst wurde.