Mikheil Saakashvili wurde in Kiew verhaftet. Der Pressedienst der Partei "Bewegung neuer Kräfte" berichtet dies.

Liveticker-Chronik zum Nachlesen:

Laut übereinstimmender Berichte, wurde Saakaschwili vom ukrainischen Sicherheitsdienst zu einer Haftanstalt gebracht. Saakaschwili wurde in der Wohnung des ehemaligen Polizeichefs der Oblast Luhansk, wo er zu Besuch war festgenommen.

+++

Ivan Slobodyanyk, ein Mitglied der Partei der "Bewegung neuer Kräfte", sagte, dass etwa 600 Polizeibeamte in das Zeltlager vor der Werchowna Rada kamen.

+++

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko, bestätigte die Festnahme nun offiziell. "Wie versprochen haben die Sicherheitskräfte alles unternommen, um extreme Gewalt und Blutvergießen zu vermeiden. Mikheil Saakashwili, wurde bereits in einer vorläufigen Hafteinrichtung untergebracht."

+++

In der Zwischenzeit sagte Sakaschwilis Anwalt Ruslan Chernolutsky, er versuche, zu seinem Klienten zu gelangen, aber es sei ihm vorerst nicht erlaubt worden.

+++

Live-Übertragung von Saakaschwilis Zeltlager in der Nähe des Parlaments. Angeblich sind dort 600 Polizeibeamte derzeit im Einsatz. Zum Livestream.

+++

Einige wenige Saakaschwili-Anhänger und viele Medienvertreter versammeln sich außerhalb des Untersuchungsgefängnisses in Kiew, wo der ehemalige georgische Präsident nach seiner Festnahme heute Nacht in Gewahrsam gehalten wird.

+++

Ungefähr 500 Personen bewegen sich weg vom Zeltlager in Richtung des SBU-Gebäudes in dem sich Saakaschwili befinden soll, und folgen somit einem Aufruf von David Sakvarelidze bei Facebook. Sakvarelidze verspricht das sie "kämpfen werden". Laut SBU-Beamten ist die Situation vor dem Gebäude noch ruhig.

+++

Innerhalb von 72 Stunden muss vom ukrainischen Sicherheitsdienst eine vorbeugende Maßnahme für Saakaschwili gewählt werden. In Betracht kommen dabei sehr wahrscheinlich: eine dauerhafte Festnahme, oder ein Hausarrest.

+++

Die Nationalpolizei berichtet, dass während der Festnahme von Saakaschwili niemand verletzt wurde. "Die Polizei hat das Territorium des Zeltlagers auf dem Platz vor dem Parlament nicht betreten. Es wurden keine Maßnahmen außer dem Schutz der öffentlichen Ordnung getroffen", sagte die Polizei.

In der Nähe des SBU-Gebäudes ist nicht nur die Polizei anwesend, auch Soldaten der Nationalgarde sind vertreten. Eine erste planmäßige Rotation der Soldaten hatte bereits stattgefunden.

+++

Die Einfahrt des Untersuchungsgefängnisses in Kiew, wird von Soldaten der Nationalgarde streng bewacht. Die Strasse ist blockiert.
angespannte-situation
Foto: Pressedienst der Partei "Bewegung neuer Kräfte"

+++

Weitere aktuelle Meldungen sind bei unserem Medienpartner "Hromadske", welcher sich direkt vor Ort befindet, nachzulesen. Livebilder werden von "ZIK.TV" direkt vom Untersuchungsgefängnis in Kiew ausgestrahlt.

Damit beenden wir den Liveticker und bedanken uns bei allen Lesern.